Malutensilien
Sketchbook,  Zeichnen lernen

Das Reisen, Zeichnen und Ich

Der Wille war da. Wirklich. Ich hatte alles dabei, wovon ich glaubte, dass ich es gebrauchen könnte. Mein extra angelegtes Urlaubs-Sketchbook,  Bleistift, Pigmentliner, Farbstifte und Ideen, was ich alles zeichnen möchte. Angefangen vom Zimmer, dem Balkon und der Aussicht …
Und was habe ich gezeichnet? Nichts! Nullkommanix!

Woran es lag? Ich denke, ich bin es einfach nicht gewohnt, immer und überall zu zeichnen. Ich bin auch nicht allein unterwegs und es fällt mir nicht leicht, etwas aus dem Ärmel zu schütteln und aufs Papier zu zaubern. Ich brauche dafür Zeit, Konzentration und mein Perfektionismus würgt mir auch ständig eins rein.

Skizze Salzburg

 

So habe ich nachgearbeitet. Aber das fiel mir auch nicht leicht. Einzig brauchbar ist die Skizze von der Festung Hohensalzburg von einem Foto. Statt zu zeichnen habe ich viel in mein Buch hineingeklebt und dafür Prospekte zerschnitten. Auch Eintrittskarten habe ich eingeklebt. Hätte ich zeichnen können – oder nicht. Zuviel Wollen ist auch nicht gesund.

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich Maler
irgendwo in der Stadt sitze und vor
mich hin male wie dieser Maler in Salzburg.
Er hat gleichzeitig an drei Bildern gearbeitet.

Ich stand hinter ihm und habe ein wenig zugesehen und ihn beneidet. Um seine Fähigkeit zu malen und darum, einfach so in dem Touristenrummel zu sitzen und zu arbeiten.

Ob ich auch irgendwann einmal in der Stadt sitze und etwas zeichnen werde?

3 Comments

  • Gabi

    Reisetagebücher fertige ich auch sehr gerne an, sie sind tolle Erinnerungen – und wie Du schneide und klebe ich sehr viel hinein. Dass Du dieses Mal noch nicht zufrieden warst mit Deinen Arbeiten oder mit den gelegeneheiten, wird sich vielleicht ändern, wenn du dran bleibst und es immer wieder versuchst, Vera. Den inneren Kritiker dabei zu Hause zu lassen ist gar nicht so leicht…doch du schaffst das. Deine Skizze finde ich auch gelungen! Hab Mut und mach weiter!Irgendwann funzt es. (wenn ich mich erinnere, wie peinlich mir die ersten SchreibAusflüge waren … und heute ist es völlig normal, mich irgendwo hinzu klemmen und zu texten. Das ist auch nie perfekt oder in seiner Endfassung, und darum geht es in diesem Moment auch gar nicht)
    Liebe Grüße!

    • Vera

      So ist es, Gabi, es geht nicht darum perfekt zu sein. Das Tun und Spaß dabei haben ist das Wichtigste. Und das Erinnern, wenn man das Geschriebene oder Gemalte später wieder ansieht.

      Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende,
      Vera

  • Astrid

    hallo liebe Vera,
    nun habe ich doch auch einmal wieder zu dir gefunden…
    über Gabis WIndsbraut:-)
    irgendwie ist die Zeit vergangen und ich weiß nicht wo sie geblieben ist…
    schön dein neu gestalteter Blog!
    Ich hoffe ich „verirre“ mich nun doch öfters wieder hierher:-)

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